Auf einen Blick
  • Website-Kosten reichen von 0 € (Baukasten) bis 50.000 €+ (individuelle Entwicklung)
  • Die 5 größten Kostenfaktoren: Design, Entwicklung, Content, SEO und laufender Betrieb
  • Versteckte Kosten (Hosting, Wartung, Updates) machen langfristig oft 30–50 % der Gesamtkosten aus
  • Konkrete Preisbeispiele für Praxen und Bauunternehmen zeigen, was sich wirklich lohnt
Quellen: Bitkom Digital Office Index 2026, eigene Kundendaten 2023–2026
Inhalt
  1. Warum „Was kostet eine Website?“ die falsche Frage ist
  2. Die 5 Kostenfaktoren im Überblick
  3. Baukasten vs. Template vs. Individuell
  4. Versteckte Kosten, die viele vergessen
  5. Konkrete Beispiele: Praxen und Bauunternehmen
  6. Die ROI-Perspektive: Was kostet eine schlechte Website?
  7. Häufige Fragen

Warum „Was kostet eine Website?“ die falsche Frage ist

„Was kostet eine Website?“ klingt nach einer einfachen Frage. Aber sie ist ungefähr so präzise wie „Was kostet ein Haus?“ – die Antwort hängt von Dutzenden Faktoren ab. Die bessere Frage lautet: Was soll Ihre Website für Ihr Unternehmen erreichen – und was kostet es, dieses Ziel zu verfehlen?

Eine Arztpraxis, die online neue Patienten gewinnen möchte, hat andere Anforderungen als ein Bauunternehmen, das seine Referenzprojekte präsentieren und qualifizierte Anfragen generieren will. Und ein lokaler Handwerksbetrieb braucht etwas völlig anderes als ein bundesweit agierender Dienstleister.

Die Preisspanne ist entsprechend groß: Von kostenlosen Baukastenlösungen bis zu sechsstelligen Budgets für komplexe Plattformen. Doch die eigentliche Frage ist nicht, wie viel Sie ausgeben – sondern wie viel Ihre Website zurückbringt.

In diesem Artikel schlüsseln wir die tatsächlichen Kosten transparent auf – ohne Verkaufsfloskeln, ohne versteckte Agenda. Sie erfahren, was die verschiedenen Lösungsansätze kosten, welche versteckten Kosten auf Sie zukommen und wann sich welche Investition lohnt.

Die 5 Kostenfaktoren im Überblick

Jede Website besteht aus fünf Kostenblöcken. Je nachdem, wie anspruchsvoll jeder einzelne umgesetzt wird, verändert sich der Gesamtpreis erheblich:

1. Design & UX-Konzept

Das visuelle Erscheinungsbild und die Benutzerführung Ihrer Website. Dazu gehören Wireframes, Screendesigns, Responsive-Layouts und die gesamte User Experience. Ein professionelles Design-Konzept kostet zwischen 2.000 und 15.000 € – je nach Umfang und Individualisierungsgrad.

2. Technische Entwicklung

Die Programmierung der Website: Frontend (was der Nutzer sieht), Backend (CMS, Formulare, Schnittstellen) und Infrastruktur. Hier entstehen die größten Kostenunterschiede – wie auch t3n regelmäßig berichtet – von vorgefertigten Templates (1.000–3.000 €) bis zu maßgeschneiderter Entwicklung (8.000–30.000 €+).

3. Content & Texte

Professionelle Texte, Bilder und ggf. Videos. Dieser Posten wird am häufigsten unterschätzt. Guter Content ist der Grund, warum Besucher bleiben – und der Grund, warum Google Ihre Seite zeigt. Rechnen Sie mit 1.500–8.000 € für Texte und Bildmaterial einer typischen Unternehmenswebsite.

4. SEO-Grundlagen

Suchmaschinenoptimierung ist kein optionales Add-on, sondern Grundvoraussetzung dafür, dass Ihre Website gefunden wird. Technisches SEO, Keyword-Recherche und On-Page-Optimierung kosten einmalig 1.500–5.000 € – laufende Betreuung ab 500 €/Monat.

5. Hosting & laufender Betrieb

Server, Domain, SSL-Zertifikat, Wartung, Updates und Backups. Monatliche Kosten zwischen 20 und 300 € – abhängig davon, ob Sie Shared Hosting oder einen dedizierten Server nutzen und ob die Wartung intern oder extern erfolgt.

5
Kostenblöcke bestimmen den Gesamtpreis einer Website
34%
Der KMU investieren weniger als 5.000 € – und sind unzufrieden
3–5x
Typischer ROI einer professionellen Website innerhalb von 24 Monaten
Website-Kosten – Faktoren und Investitionsplanung für Unternehmen
Die Kosten einer Website hängen von vielen Faktoren ab – eine transparente Planung schützt vor Überraschungen.

Baukasten vs. Template vs. Individuell

Die drei gängigsten Wege zur eigenen Website im direkten Vergleich – mit ehrlichen Preisen, Vor- und Nachteilen:

B
Baukasten
0–50 €/Monat
  • Sofort einsatzbereit
  • Keine Programmierkenntnisse nötig
  • Niedrige Einstiegskosten
  • × Eingeschränktes Design
  • × Schlechte SEO-Möglichkeiten
  • × Abhängigkeit vom Anbieter
Für die meisten KMU T
Template / WordPress
3.000–8.000 €
  • Professionelles Design möglich
  • Gute SEO-Grundlagen
  • Selbst pflegbar (CMS)
  • Erweiterbar durch Plugins
  • × Wartung und Updates nötig
  • × Designgrenzen bei Templates
I
Individuell / Custom
12.000–50.000 €+
  • 100 % maßgeschneidert
  • Beste Performance & SEO
  • Keine Abhängigkeiten
  • × Höhere Anfangsinvestition
  • × Längere Entwicklungszeit
  • × Spezialisten für Pflege nötig

Versteckte Kosten, die viele vergessen

Die Erstellung einer Website ist nur der Anfang. Die laufenden Kosten machen langfristig 30–50 % der Gesamtinvestition aus – und werden bei der Budgetplanung fast immer vergessen.

Domain & Hosting

Eine .de-Domain kostet 10–15 € pro Jahr. Professionelles Hosting mit SSL, Backups und ausreichend Performance liegt bei 15–50 € pro Monat. Billig-Hosting für 3 €/Monat führt fast immer zu langsamen Ladezeiten und Sicherheitsproblemen.

Wartung & Updates

WordPress allein veröffentlicht mehrere Updates pro Jahr. Dazu kommen Plugin-Updates, Sicherheitspatches und PHP-Versionen. Wer Updates ignoriert, riskiert Sicherheitslücken und Ausfälle. Professionelle Wartung kostet 50–200 € pro Monat.

Content-Pflege

Eine Website, die seit zwei Jahren nicht aktualisiert wurde, signalisiert Kunden und Google: „Hier passiert nichts.“ Planen Sie mindestens einen halben Tag pro Monat für Content-Updates ein – oder beauftragen Sie eine Agentur (ab 300 €/Monat).

Rechtliche Anforderungen

Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Banner – die rechtlichen Anforderungen an Websites werden strenger. Ein rechtssicheres Setup kostet einmalig 500–1.500 €. Dazu kommt die jährliche Überprüfung, ob Ihre Website noch den aktuellen Anforderungen entspricht.

„Die teuerste Website ist nicht die mit dem höchsten Preis – sondern die, die keine Kunden bringt. Investieren Sie in Wirkung, nicht in Features.“

Konkrete Beispiele: Praxen und Bauunternehmen

Theorie hilft nur bedingt. Hier zwei konkrete Kalkulationen für die Branchen, die uns am häufigsten nach Website-Kosten fragen:

Beispiel 1: Website für eine Arztpraxis

Eine mittelgroße Praxis (3 Ärzte, 5 Behandlungsschwerpunkte) benötigt typischerweise:

  • 8–12 Seiten: Startseite, Über uns, je Schwerpunkt eine Seite, Team, Kontakt, Anfahrt
  • Online-Terminbuchung: Integration von Doctolib oder ähnlichen Systemen
  • Lokales SEO: Damit Patienten aus der Umgebung die Praxis bei Google finden
  • Responsive Design: Laut Statista suchen über 70 % der Patienten mobil nach Ärzten

Realistische Kosten: 5.000–12.000 € für Erstellung + 100–250 €/Monat laufend. Eine Praxis-Website, die professionell umgesetzt ist und lokal gut gefunden wird, amortisiert sich durch 2–3 Neupatienten pro Monat – oft schon im ersten Quartal.

Beispiel 2: Website für ein Bauunternehmen

Ein mittelständisches Bauunternehmen mit Fokus auf Projektentwicklung und Privatbau braucht:

  • 10–15 Seiten: Startseite, Leistungen (3–5 Unterseiten), Referenzprojekte, Team, Karriere, Kontakt
  • Referenzprojekte mit Bildergalerien: Hochwertige Darstellung abgeschlossener Bauprojekte
  • Anfrage-Formulare: Differenziert nach Projektart (Neubau, Sanierung, Gewerbebau)
  • SEO für regionale Suchbegriffe: „Bauunternehmen Berlin“, „Hausbau Brandenburg“

Realistische Kosten: 8.000–20.000 € für Erstellung + 150–350 €/Monat laufend. Ein einzelner gewonnener Bauauftrag über die Website rentiert die Investition um ein Vielfaches.

Key Takeaway

Rechnen Sie nicht nur die Erstellungskosten – rechnen Sie den Rückfluss. Eine Praxis-Website, die 3 Neupatienten pro Monat bringt, und eine Bau-Website, die 1 qualifizierte Anfrage pro Woche generiert, sind Investitionen mit messbarer Rendite.

Die ROI-Perspektive: Was kostet eine schlechte Website?

Die meisten Unternehmen fragen nach den Kosten einer neuen Website. Die wenigsten fragen: Was kostet es uns, mit der aktuellen Website weiterzumachen?

Eine typische Rechnung für ein Bauunternehmen: Wenn Ihre Website monatlich 500 Besucher hat, aber nur 0,5 % davon eine Anfrage stellen (branchentypisch für schlecht optimierte Seiten), sind das 2,5 Anfragen. Mit einer professionellen Website steigt die Conversion-Rate auf 2–3 % – das wären 10–15 Anfragen. Bei einem durchschnittlichen Auftragswert von 50.000 € und einer Abschlussquote von 20 % bedeutet das:

  • Alte Website: 0,5 Aufträge/Monat × 50.000 € = 25.000 € Umsatz
  • Neue Website: 2–3 Aufträge/Monat × 50.000 € = 100.000–150.000 € Umsatz
  • Differenz: 75.000–125.000 € entgangener Umsatz – pro Monat

Selbst wenn nur ein Bruchteil dieser Rechnung zutrifft: Die Kosten einer neuen Website sind im Vergleich zum entgangenen Umsatz verschwindend gering.

Sie möchten wissen, was eine professionelle Website für Ihr Unternehmen kosten würde – und was sie bringen kann? Wir erstellen Ihnen eine individuelle Kalkulation, transparent und unverbindlich.

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ROI einer professionellen Website – Kosten-Nutzen-Analyse
Eine professionelle Website ist eine Investition, die sich über messbare Ergebnisse amortisiert.

Häufige Fragen zu Website-Kosten

Für Freiberufler oder sehr kleine Unternehmen, die primär eine digitale Visitenkarte brauchen, kann ein Baukasten ausreichen. Sobald Sie über Ihre Website Kunden gewinnen möchten, stoßen Baukästen an Grenzen – insbesondere bei SEO, Ladezeit und individueller Gestaltung. Unsere Erfahrung: Unternehmen, die mit einem Baukasten starten, wechseln innerhalb von 12–18 Monaten zu einer professionellen Lösung.

Die Preisspanne spiegelt unterschiedliche Leistungsumfänge wider. Eine Website für 3.000 € basiert in der Regel auf einem vorgefertigten Template mit Standardtexten. Eine Website für 15.000 € beinhaltet individuelles Design, professionelle Texte, SEO-Optimierung und strategische Beratung. Vergleichen Sie nicht nur Preise – vergleichen Sie, was im Angebot enthalten ist und welche Ergebnisse die Agentur für ähnliche Kunden erzielt hat.

Planen Sie mindestens 100–300 € pro Monat ein für: Hosting (20–50 €), Wartung und Updates (50–150 €), Domain und SSL (anteilig ca. 5 €). Dazu kommen optional: Content-Pflege (ab 300 €/Monat), laufende SEO-Betreuung (ab 500 €/Monat) und Tools wie Google Workspace oder Terminbuchungssysteme.

Eine Template-basierte Website ist in 4–6 Wochen realisierbar. Eine individuell gestaltete Website benötigt 8–14 Wochen – abhängig von Umfang, Feedbackschleifen und Content-Lieferung. Der größte Zeitfresser ist übrigens fast nie die Entwicklung, sondern die Abstimmung der Inhalte. Je besser Sie vorbereitet sind (Texte, Bilder, Referenzen), desto schneller geht es.

Wissen, das ankommt.

Jeden Sonntag neu: Strategien, Trends und Praxiswissen für Marketing-Entscheider im Mittelstand.

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Quellen & Methodik
Alle Angaben sorgfältig recherchiert. Stand: Februar 2026.
  • [1] Bitkom: „Digital Office Index 2026 – Digitalisierung im Mittelstand“
  • [2] Clutch: „Small Business Website Statistics 2026“
  • [3] Eigene Auswertung: Website-Projekte 2023–2026, n=87
  • [4] Google: „Mobile Page Speed Benchmarks“ (2024)
  • [5] WordPress.org: „Market Share Statistics 2026“
Die genannten Preise basieren auf Marktbeobachtungen und eigenen Projekterfahrungen im DACH-Raum. Individuelle Angebote können abweichen.